Schlehe (lat. Prunus spinosa)

Die Schlehe, auch Schlehdorn, Heckendorn oder Schwarzdorn genannt,

zählt zu den Rosengewächsen und wird bis zu 3 Meter hoch.

Die Ernte dieser kleinen Wildpflaume, der Stammform aller Kultur-Pflanzenarten

ist nicht nur eine äußerst stachelige , sondern meist auch eine sehr

kalte Angelegenheit, werden die Früchte doch grundsätzlich

erst nach den ersten Frösten im  Winter von den Hecken gepflückt.

 

Dieses alte Rezept aus der Eifel, erstmals hergestellt von heilkundigen

Mönchen, ist mit seinen vollreifen Schlehen und dem herb frischen

Fruchtaroma ein Genuss. Nur ausgewählte Früchte, erstklassige

Zutaten und ein Schuss Geheimrezept lassen unseren Likör zu einem

unvergesslichen Geschmackserlebnis werden.

Sanftes Einmaischen in Gärbebehältern, und ansetzen mit Reinzuchthefe.

Für ein Liter dieses edlen Brandes benötigen wir bis zu 32 kg Schlehen, denn durch den geringen Fruchtzuckergehalt der Früchte ist die Ausbeute des Brandes natürlich begrenzt.

Großer herstellerischer Aufwand, daher eine absolute Rarität.

Langsame Destillation, Verwendung nur der Mittelläufe (Herzstücke).

Ca. 70 % vol. 24 kg für 0,7 l.

Im Barrique und im 25-l-Glasballon in dunklen Räumen.

12–24 Monate.

Zurückstellen auf Trinkstärke mit eigenem Quellwasser aus der Eifel.

Das sich der Aufwand aber in jedem Fall lohnt, beweist dieser schonend destillierte Brand aus Eifel Schlehen, der sowohl die feinen Marzipantöne des Schlehensteins, als auch die wilde Fruchtigkeit dieser Urpflaume zu einer harmonischen Komposition vereint.

Schlehenbrände sind aufgrund des herstellerischen Aufwands eine absolute Rarität und eine ausgesprochene Liebhaberei für Geniesser feiner Wildobstdestillate.

Der Schlehenbrand eignet sich besonders gut als Digestiv oder als Begleiter in einer abendlichen Runde. Ihn zu Trinken bedarf reichlich Zeit.

Man sollte sie sich nehmen.